Technische Analyse

 
 

Technische Analyse auf einen Blick: Unser technischer Marktüberblick informiert Sie schnell über die wichtigsten technischen Indikatoren der populärsten Basiswerte. Das ‚Daily Market Radar‘ kombiniert auf Tagesbasis fünf der meistgenutzten Instrumente der technischen Analyse: MACD (Moving Average Convergence/Divergence), SMA (Simple Moving Average), RSI Classic (Relative Strength Index Classic), Slow Stochastic und Bollinger Bands. Die Legende zur Funktionalität des Daily Market Radars findet sich unterhalb des Features. Eine ausführliche Erläuterung zu den verwendeten Indikatoren finden Sie in unserer Academy unter Basics Technische Analyse.

 

Daily Market Radar

 

Quelle: Emden Research

 

Legende/Erläuterung:

 

Relative Strength Index Classic (RSI Classic)

 

Liegt der Wert des RSI Classic unterhalb von 30, dann befindet sich der betreffende Basiswert der klassischen Lehre folgend in einer überverkauften Situation. In der technischen Analyse gelten RSI-Werte < 30 als Warnzeichen dafür, dass der Kurstrend überstrapaziert wurde und anfällig für eine Konsolidierung ist. Es entsteht ein Handelssignal, wenn der  RSI Classic aus seiner Extremzone wieder in den Normalbereich zurückkehrt. Befindet sich der RSI Classic in der Extremzone (<30), dann wird der Indikatorwert Grün unterlegt. In unserer Übersicht wird die Standardeinstellung 14 Perioden auf Tagesbasis eingesetzt.

Liegt der Wert des RSI Classic oberhalb von 70, dann befindet sich der betreffende Basiswert der klassischen Lehre folgend in einer überkauften Situation. In der technischen Analyse gelten RSI-Werte > 70 als Warnzeichen dafür, dass der Kurstrend überstrapaziert wurde und anfällig für eine Korrektur ist. Es entsteht ein Handelssignal, wenn der  RSI Classic aus seiner Extremzone wieder in den Normalbereich zurückkehrt. Befindet sich der RSI Classic in der Extremzone (>70), dann wird der Indikatorwert Rot unterlegt. In unserer Übersicht wird die Standardeinstellung 14 Perioden auf Tagesbasis gezeigt.

 

Slow Stochastic

 

Der Stochastik-Indikator als klassischer Oszillator wird hauptsächlich in Seitwärtsbewegungen eingesetzt, um Umkehrpunkte herauszufinden. Liegt der Wert des Slow Stochastic unterhalb von 20, dann befindet sich der betreffende Basiswert der klassischen Lehre folgend in einer überverkauften Situation. In der technischen Analyse gelten Stochastic-Werte < 20 als Warnzeichen dafür, dass der Kurstrend überstrapaziert wurde und anfällig für eine Konsolidierung ist. Es entsteht ein Handelssignal, wenn der  Slow Stochastic aus seiner Extremzone wieder in den Normalbereich zurückkehrt. Befindet sich der Slow Stochastik in der Extremzone (<20), dann wird der Indikatorwert Grün unterlegt. In unserer Übersicht wird die Standardeinstellung 5 Perioden, 3 Perioden %K, 3 Perioden Slow-Stochastic auf Tagesbasis herangezogen.

Liegt der Wert des Slow Stochastic oberhalb von 80, dann befindet sich der betreffende Basiswert der klassischen Lehre folgend in einer überkauften Situation. In der technischen Analyse gelten Stochastic-Werte > 80 als Warnzeichen dafür, dass der Kurstrend überstrapaziert wurde und anfällig für eine Korrektur ist. Es entsteht ein Handelssignal, wenn der  Slow Stochastic aus seiner Extremzone wieder in den Normalbereich zurückkehrt. Befindet sich der Slow Stochastik in der Extremzone (>80), dann wird der Indikatorwert Rot unterlegt. In unserer Übersicht wird die Standardeinstellung 5 Perioden, 3 Perioden %K, 3 Perioden Slow-Stochastic auf Tagesbasis benutzt.

 

Simple Moving Average (SMA 200 Tage)

 

Notiert der Kurs oberhalb des SMA, spricht dies für einen stabilen Aufwärtstrend. Umgedreht gilt dies dann analog für einen Abwärtstrend. Insbesondere der 200-Tages-SMA gilt für viele Investoren aus technischer Sicht als Unterscheidungskriterium für einen Bullen- oder Bärenmarkt. Ist der Indikatorwert des SMA200 Grün unterlegt, dann notiert der Kurs des Basiswerts oberhalb des gleitenden Durchschnitts. Im umgekehrten Fall ist der SMA200-Wert Rot unterlegt.

 

Moving Average Convergence/Divergence (MACD)

 

Zur Berechnung des MACD werden zwei exponentielle gleitende Durchschnitte (EMA) verwendet. In unserer Übersicht wird die Standardeinstellung 12 Perioden und 26 Perioden auf Tagesbasis eingesetzt. Der kürzere EMA verläuft naturgemäß viel dichter am aktuellen Kurs als der längere EMA. Im ersten Berechnungsschritt wird nun die Differenz gebildet: kürzerer EMA abzüglich längerer EMA. Im Aufwärtstrend (kurzer EMA über langem EMA) produziert der MACD eine positive Zahl und im Abwärtstrend (kurzer EMA verläuft unter langem EMA) eine negative Zahl. Der Indikatorwert ist dementsprechend Grün oder Rot unterlegt.

 

Bollinger Bands (BB)

 

In der Praxis werden Bollinger Bänder häufig herangezogen, um trendfolgende Ausbruchssysteme zu handeln. Überschreitet der Kurs das obere Band, werden steigende Kurse erwartet. Unterschreitet der Kurs das untere Band, dann werden weiter fallende Kurse erwartet. In unserer Übersicht ist der BB-Wert Grün unterlegt, wenn sich der Kurs oberhalb des oberen Bollinger Bands befindet. Wenn sich der Kurs unterhalb des unteren Bollinger Bands befindet, ist der Indikatorwert Rot unterlegt. In trendlosen Marktphasen oder in der Endphase eines Trends können extreme Hoch- und Tiefpunkte außerhalb der Bänder eine mögliche Kursumkehr indizieren. In unserer Übersicht benutzen wir die Standardeinstellung 20 Perioden und 2 Standardabweichungen auf Tagesbasis. 

 

Disclaimer:

 

Die Inhalte dieses Beitrages dienen lediglich der allgemeinen Information. Sie stellen keine unabhängige Finanzanalyse und keine Finanz- oder Anlageberatung dar. Sie sollten nicht als maßgebliche Entscheidungsgrundlage für eine Anlageentscheidung herangezogen werden. Die Inhalte sind niemals dahingehend zu verstehen, dass Emden Research den Erwerb oder die Veräußerung bestimmter Finanzinstrumente, einen bestimmten Zeitpunkt für eine Anlageentscheidung oder eine bestimmte Anlagestrategie für eine bestimmte Person empfiehlt oder für geeignet hält. Insbesondere berücksichtigen die Inhalte nicht die individuellen Anlageziele oder finanziellen Umstände des einzelnen Investors. Die in den Inhalten wiedergegebenen Bewertungen, Schätzungen und Prognosen reflektieren die subjektive Meinung des jeweiligen Autors bzw. der jeweils zitierten Quelle, können jederzeit Änderungen unterliegen und erfolgen ohne Gewähr. In jedem Fall haftet Emden Research nicht für Verluste, welche Sie direkt oder indirekt durch eine Anlageentscheidung erleiden, die Sie aufgrund der Inhalte getroffen haben.

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