Bitcoin Kurs notiert erstmals seit Dezember 2020 unter 20.000 Dollar

(Emden-Research.com) – Erstmals seit Dezember 2020 müssen Anleger für eine Bitcoin-Einheit wieder weniger als 20.000 Dollar auf den Tisch legen. Auf Wochensicht hat der Bitcoin damit mehr als 30 Prozent seines Wertes eingebüßt. Spätestens jetzt geht es für die Branche an die Substanz und damit ans Eingemachte. Für die Investoren ist und bleibt es eine Handelswoche des Grauens. Aus charttechnischer Sicht könnten nun weitere Dämme brechen. 

Es ist insbesondere die Sorge vor weiteren geldpolitischen Straffungen dies- und jenseits des Atlantiks, welche Anlegern den Appetit auf Bitcoin und Co nimmt. Dass die US-Notenbank offensichtlich ein Abwürgen des globalen Konjunkturmotors in Kauf nimmt, um die galoppierende Inflation zu bekämpfen, nährt die Rezessionsängste. 

Sorgen rund um Celsius Network schweben wie ein Damoklesschwert über Bitcoin und Co

Die Sorgen rund um Celsius Network schweben gleichzeitig weiterhin wie ein Damoklesschwert über Bitcoin und Co. Das Krypto-Kreditunternehmen hatte in Folge der jüngsten Kurs-Turbulenzen am Markt Überweisungen und Transfers ausgesetzt. Es wächst die Furcht, dass die Bedenken rund um den Gesundheitszustand des Krypto-Unternehmens Celsius Network nicht das Ende der Fahnenstange bedeuten könnten. Ob weitere Unternehmen infiziert worden sind, dürfte sich in den kommenden Tagen und Wochen zeigen. Die Ansteckungsrisiken bleiben bedrohlich.

Technische Verkäufe als möglicher Grund für den jüngsten Kursrutsch

Das vergleichsweise geringe Handelsvolumen über das Wochenende könnte die Talfahrt angestoßen haben. Die Bedingungen für weitere Abverkäufe gestalten sich offensichtlich derzeit ideal. Nun droht abermals ein gnadenloser Abverkauf.

Wird eine größere Menge auf den Markt geworfen, kann dies einen Dominoeffekt auslösen und weitere Verkäufe auslösen. Explosive Preisbewegungen sind dann schnell möglich. In den vergangenen Tagen hatte sich der Bitcoin vorerst oberhalb der 20.000-Dollar-Marke gehalten. Die heutige Kursdynamik deutet auf einen klassischen “Long Squeeze” hin. Bitcoin und Co bleiben zudem nach wie vor Zielscheibe von spekulativen Adressen, welche auf einen rasanten Kursverfall gesetzt haben. 

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