Ein Bitcoin löst sich in viele kleine Stücke auf.

Bitcoin steuert auf 30.000 Dollar zu – IOTA: Die Ruhe vor dem Sturm?

(Emden-Research.com – 11:07 Uhr) – Der Bitcoin Kurs hat seine Rallye zum Jahresende nochmal beschleunigt. Auf dem europäischen Handelsplatz stieg die größte und bekannteste Devise auf ein Rekordhoch von 29.600 Dollar. Damit nimmt die digitale Devise mittlerweile Kurs auf die nächste psychologische Hürde von 30.000 Dollar. IOTA (Miota) verteuert sich hingegen um 1,33 Prozent auf 0,29 Dollar. Gleichzeitig steigt nun aber auch die Gefahr von empfindlichen Kursrücksetzern. Befeuert wird die Rallye derzeit überwiegend von Privatinvestoren, welche sich über die Weihnachtsfeiertage mit digitalen Talern eingedeckt haben, da die traditionellen Märkte ihre Börsenpforten geschlossen hatten. Zusätzlichen Schub dürfte der Bitcoin derzeit durch ehemalige Ripple-Anleger erhalten. Nach der Klage durch die US-SEC gegen das Unternehmen hat der Kurs stark an Wert eingebüßt. 

Bitcoin Kurs: Getrieben von „Fear of missing out“
Spätestens jetzt wird die Stimmung vor allem von „Fear of missing out“-Syndrom getrieben. Ein nicht unbedeutender Teil der Anleger hat schlichtweg Angst, etwas zu verpassen. Angesichts einer derart dynamischen Eroberung unbekannten Territoriums dürfte der Krypto-Taler nicht nur institutionelle Adressen, sondern zusehends auch Spekulanten anlocken. Die raschen Kursaufstiege locken demnach sukzessive weniger erfahrene Anleger an, welche am Ende des Tages angesichts der erhöhten Volatilität womöglich früher oder später ihr Handtuch werfen werden.

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Geldschwemmen der Notenbanken bleiben Zünglein an der Waage für Bitcoin Kurs

Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie und den historischen Geldschwemmen der Notenbanken bleibt der Bitcoin der Krisengewinner schlechthin. Die Anleger sehen in der Kryptowährung ein vertrautes Hedge- und Diversifikationsinstrument, um sich gegen Stabilitätsrisiken abzusichern. Dass Unternehmen wie der Zahlungsdienst PayPal Kryptowährungen in ihr Portfolio aufnehmen und in der Branche Fuß fassen, gilt bis heute als Ritterschlag. Nicht zuletzt das Liebäugeln der Währungshüter mit eigenen E-Währungen respektive der zugrundeliegenden Technologie, hat die Aufmerksamkeit womöglich ungewollt auf Bitcoin und Co. gelenkt. 

IOTA Kurs: Die Ruhe vor dem Sturm?

Die derzeitige ruhige Gemengelage rund um den IOTA Kurs könnte dafür sprechen, dass bald ein Ausbruch bevorsteht. Übergeordnet rechne ich vorerst mit einer Fortsetzung der Rallye bis auf 0,44 Dollar, was gleichzeitig das Verlaufshoch aus dem Monat November darstellt. Getrieben dürfte dies nicht zuletzt von den Preisfantasien der Bitcoin-Anleger. Die Marke von 30.000 Dollar dürfte bei der Nummer eins der Kryptowährungen, dem Bitcoin, bald fallen. Dass Währungen aus den hinteren Reihen wie etwa Miota ebenfalls profitieren können, hat die Vergangenheit oft gezeigt.

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von Emden-Research.com

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Timo Emden ist studierter Betriebswirt, B.A., Marktanalyst und zertifizierter Blockchain-Experte der Frankfurt School of Finance & Management. Seit über 12 Jahren widmet er sich den globalen Finanzmärkten, mit dem Schwerpunkt auf Crypto Assets. In der Vergangenheit war er unter anderem als Marktanalyst für renommierte Broker mit Sitz in Berlin und Düsseldorf, sowie als Deutschland-Chef eines namhaften Research-Portals tätig. Seine Einschätzungen basieren auf der Charttechnik und dem Sentiment – wichtige fundamentale Events hält er dennoch für bedeutend. Als Marktexperte ist Herr Emden ein geschätzter Ansprechpartner für TV, Presse und Hörfunk.

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