Bitcoin sackt um über 2.000 Dollar ab – Anleger bekommen in Anbetracht des Rekordhochs kalte Füße

(Emden-Research.com – 08:53 Uhr) – Der Bitcoin Kurs ist in der in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag deutlich abgesackt. Zwischenzeitlich verlor der Kurs über 2.000 Dollar bis auf die 17.250-Dollar-Marke. Aktuell verliert die digitale Leitwährung rund fünf Prozent auf 17.800 Dollar. Damit steuert der Bitcoin auf den größten Tagesverlust seit Anfang September zu. Gewinnmitnahmen sind angesichts der fulminanten Kletterpartie nicht weiter verwunderlich. Dass die Anleger in Anbetracht des Rekordhochs kalte Füße bekommen und ihre Gewinne versilbern wollen, dürfte nicht allzu überraschen. Einige euphorische Anleger dürfte der Kursrutsch auf dem falschen Fuß erwischt haben. Ob nach der Konsolidierung neue Aufwärts-Avancen entstehen, bleibt vorerst abzuwarten. Schnäppchenjäger könnten aber schon bald wieder einsteigen.
Für ein neues Rekordhoch müssen die Anleger womöglich noch ein wenig Geduld mit bringen. Der Bitcoin war am Mittwoch erneut auf ein neues Drei-Jahres-Hoch bei 19.490 Dollar gestiegen. Das Rekordhoch auf dem europäischen Handelsplatz Bitstamp liegt bei etwa 19.700 Dollar. In Anbetracht des Rekordhochs bekommen die Marktteilnehmer offensichtlich kalte Füße. Nun wird es spannend, ob sich die Zweifler am Ende doch von weiter steigenden Kursen überzeugen lassen. Die Rallye könnte sich im Falle einer weiter anziehenden Risikofreude noch einmal beschleunigen.
Der Trend der pessimistischen Haltung der institutionellen Spekulanten ist längst gestoppt. Spätestens seitdem der Zahlungsdienstleister PayPal bekanntgegeben hat, in der Krypto-Branche Fuß fassen zu wollen, ist der Appetit auf digitale Taler nur schwer zu bändigen. Seitdem nährt sich die Hausse von nahezu selbst. Nicht zuletzt große Adressen akzeptieren den Bitcoin zusehend als Assetklasse an, was damit gleichzeitig die größte Triebfeder bleibt.
Das im Frühjahr vollzogene Bitcoin-Halving entfaltet rund ein halbes Jahr später zudem nach und nach seine Wirkung. Die Angebotsmenge wurde künstlich reduziert. Dies sorgt auf mittel- und langfristige Sicht für eine Angebotsverknappung. Während die Entwicklung der Geldmenge angepasst und reduziert wurde, erhöhen die Zentralbanken zum Vergleich ihre Bestände.

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von Emden-Research.com

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Timo Emden ist studierter Betriebswirt, B.A., Marktanalyst und zertifizierter Blockchain-Experte der Frankfurt School of Finance & Management. Seit über 12 Jahren widmet er sich den globalen Finanzmärkten, mit dem Schwerpunkt auf Crypto Assets. In der Vergangenheit war er unter anderem als Marktanalyst für renommierte Broker mit Sitz in Berlin und Düsseldorf, sowie als Deutschland-Chef eines namhaften Research-Portals tätig. Seine Einschätzungen basieren auf der Charttechnik und dem Sentiment – wichtige fundamentale Events hält er dennoch für bedeutend. Als Marktexperte ist Herr Emden ein geschätzter Ansprechpartner für TV, Presse und Hörfunk.

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