DAX: Es droht neues Ungemach

(Emden-Research.com – 08:30 Uhr) –  Dem DAX droht zum Wochenschluss in einer ohnehin turbulenten Woche weiteres Ungemach. Mit einem Minus von 1,5 Prozent könnte der Leitindex unter der Marke von 11.400 Punkten in den Freitagshandel gehen. Am Vortag hatte der europäische Währungshüter für den Monat Dezember weitere mögliche Konjunkturhilfen in Aussicht gestellt. Auch wenn die EZB das Tor für weitere Notenbankerschützenhilfe weit aufgestoßen hat, könnte sich diese Bereitschaft für die Märkte als ein Strohfeuer entpuppen. Soforthilfen wären womöglich die gewünschte Beruhigungspille für die Börsen gewesen. Der EZB muss nach wie vor der Spagat zwischen Zeitpunkt und Leistung in Bezug auf weiterer Hilfen gelingen. Dass sofortige Hilfen auch schnell verpuffen und den gewünschten Effekt verfehlen können, ist kein Geheimnis. Demnach setzt die EZB ein Stück weit auf den Überraschungsmoment. Mit einem Rekordstand von über 18.000 Neuinfektionen binnen eines Tages in der Bundesrepublik nimmt das dynamische Infektionsgeschehen weiter seinen Lauf. Die zweite Corona-Welle hat die alte Welt mit voller Wucht getroffen. Die Furcht vor weiteren Restriktionen, gepaart mit den Sorgen um den unsicheren Ausgang der US-Präsidentschaftswahl, halten Europas Anleger fest im Klammergriff. 

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von Emden-Research.com

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Timo Emden ist studierter Betriebswirt, B.A., Marktanalyst und zertifizierter Blockchain-Experte der Frankfurt School of Finance & Management. Seit über 12 Jahren widmet er sich den globalen Finanzmärkten, mit dem Schwerpunkt auf Crypto Assets. In der Vergangenheit war er unter anderem als Marktanalyst für renommierte Broker mit Sitz in Berlin und Düsseldorf, sowie als Deutschland-Chef eines namhaften Research-Portals tätig. Seine Einschätzungen basieren auf der Charttechnik und dem Sentiment – wichtige fundamentale Events hält er dennoch für bedeutend. Als Marktexperte ist Herr Emden ein geschätzter Ansprechpartner für TV, Presse und Hörfunk.

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