Brexit-Drama: Kein Ende in Sicht


Emden-Research.com – 08:55 Uhr: Was sich in der britischen Hauptstadt rund um den geplanten Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union abspielt, macht nicht nur Börsianer fassungslos. Premierministerin Theresa May hat weiterhin nicht die Absicht die roten Linien des mit der EU ausgehandelten Austrittsvertrages neu aufzurollen, genau dies fordern aber die Parlamentarier mit Nachdruck. Weitere Zugeständnisse im Zuge von Nachverhandlungen hat auch Brüssel bereits ausgeschlossen. Zahllos eingebrachte Kompromissvorschläge seitens Labour und Tories fanden im Unterhaus ebenfalls keine Mehrheit.

Angesichts der politisch völlig verfahrenen Situation in Großbritannien, wurde auf einem EU-Sondergipfel nun ein neuerlicher Aufschub der Austrittsfrist bis Ende Oktober gebilligt. Ein zeitnaher ungeordneter Austritt des Vereinigten Königreichs wurde damit nochmal verhindert, die Hängepartie geht jedoch weiter. Chaos in London. Ende offen. Ironie der Geschichte: Trotz des im Sommer 2016 per Referendum beschlossen EU-Austritts nehmen die Briten voraussichtlich an den kommenden Monat stattfindenden Wahlen zum Europaparlament teil.

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Gregor Kuhn ist Co-Founder des Börsen- und Research-Portals Emden Research. Zuletzt leitete er die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, dabei u.a. als Niederlassungsleiter (CMC) und Senior Manager (IG Markets) internationaler börsennotierter Handelshäuser, zeichnet sich der studierte Diplombetriebswirt (Marketing, Communications, HR) und zertifizierte Eurex-Händler (Deutsche Boerse Group) durch seine Expertise in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.

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