Dax knackt 12.000 Punkte – Atempause tut not

Emden Research – 17:25 Uhr: Das kann sich sehen lassen. Auch am Donnerstag geht es für den deutschen Leitindex unbeirrt weiter gen Norden. Am späten Nachmittag präsentiert sich das Frankfurter Börsenbarometer erstmals seit rund sechs Monaten wieder oberhalb der insbesondere psychologisch wichtigen 12.000 Punktemarke. Das neue Jahreshoch wurde in diesem Kontext bei 12.031 Zählern markiert.

Nachdem der DAX zuletzt die charttechnisch signifikante 200-Tage-Durchschnittslinie zurückerobern konnte, wird die Aufwärtsdynamik nun von weiteren Anschlusskäufen forciert. Nicht auszuschließen, dass in einem Shortsqueeze-Szenario zeitnah noch weiteres Aufwärtspotential aktiviert wird. Nichtsdestotrotz dürfte die in der zweiten Märzhälfte gestartete Rallye allmählich auch ihren Tribut einfordern wollen. Das Momentum findet sich zwar klar in Bullenhand, doch die Luft wird sukzessive dünner.

Die Marktlage stellt sich nun zusehends überkauft dar. Eine Atempause tut not. Anstehende Gewinnmitnahmen und eine in der Folge gesunde Konsolidierung wären vor diesem Hintergrund keine Überraschung. Ein derartige Rückholbewegung träfe in der ehemaligen Widerstandsbastion im Bereich von 11.800 und 11.840 Punkten auf eine aus charttechnischer Sicht potentielle Unterstützungszone. Zur Stunde notiert der DAX bei 11.987 Punkten 0,3 Prozent fester.  

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Gregor Kuhn ist Co-Founder des Börsen- und Research-Portals Emden Research. Zuletzt leitete er die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, dabei u.a. als Niederlassungsleiter (CMC) und Senior Manager (IG Markets) internationaler börsennotierter Handelshäuser, zeichnet sich der studierte Diplombetriebswirt (Marketing, Communications, HR) und zertifizierte Eurex-Händler (Deutsche Boerse Group) durch seine Expertise in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.



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