Brexit-Chaos nimmt kein Ende

Emden-Research.com – 09:05 Uhr: In der alten Welt dreht sich weiterhin alles um das nicht enden wollenden Brexit-Drama. Allenthalben herrscht fassungsloses Kopfschütteln über die Sackgasse, in die sich die britische Politik kurz vor Ende der Austrittsfrist manövriert hat. Das britische Parlament hat nun zweimal gegen einen geordneten EU-Austritt, zumindest in der Fassung des seitens Premierministerin Theresa May mit Brüssel aushandelten Vertrages, gestimmt. Ein drittes Mal darf eine Vorlage mit substantiell gleichem Inhalt nun nicht mehr zur Abstimmung eingereicht werden, da dies gegen die Regeln des Unterhauses verstößt. Ebenso hatte das Parlament gegen einen harten sprich ungeregelten Brexit votiert.

Einig war man sich lediglich über die Verschiebung der Austrittfrist, die eigentlich zum Monatsende abläuft. Der Antrag dafür muss allerdings zeitnah in Brüssel eingereicht werden, eine schlüssige Begründung und Perspektive enthalten und zu guter Letzt von allen EU-Mitgliedstaaten einstimmig akzeptiert werden. Die Zeit drängt also, da aus einem harten Brexit signifikante wirtschaftliche Konsequenzen für beide Seiten resultieren, im Besonderen natürlich für das Vereinigte Königreich. Eine Fortschreibung des Status Quo und damit den zumindest vorläufigen Verbleib Großbritanniens in der Europäischen Union dürften die Finanzmärkte als das kleinere Übel ansehen.

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Gregor Kuhn ist Co-Founder des Börsen- und Research-Portals Emden Research. Zuletzt leitete er die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, dabei u.a. als Niederlassungsleiter (CMC) und Senior Manager (IG Markets) internationaler börsennotierter Handelshäuser, zeichnet sich der studierte Diplombetriebswirt (Marketing, Communications, HR) und zertifizierte Eurex-Händler (Deutsche Boerse Group) durch seine Expertise in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.

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