Dax wechselt in die Gewinnzone – Eurex sorgt für Vola

(Emden-Research.com – 12:05 Uhr): Zum Wochenausklang verliert der Dax zunächst weiter an Boden und näherte sich wieder der vor allem psychologisch relevanten Marke von 11.000 Punkten an. Als Belastungsfaktor fungierten nicht zuletzt schwache Vorgaben aus Asien, wo der japanische Nikkei 1,1 Prozent leichter aus dem Handel ging. Die Börse Shanghai schloss derweil hinter einem Minus von 1,3 Prozent. Selbiges gilt für den koreanischen Kospi, der ebenfalls 1,3 Prozent an Wert einbüßte. Zuvor waren bereits die US-Indizes Dow Jones und S&P hinter moderat roten Vorzeichen aus dem Handel gegangen, während die Technologiebörse Nasdaq lediglich ein marginales Plus von 0,09 Prozent ausweisen konnte. Auf die Stimmung schlagen zusehends größer werdende Sorgen um die weltweite konjunkturelle Entwicklung. Nach zuletzt schwachen BIP-Daten aus der Eurozone, gesellen sich jetzt noch hinter den Erwartungen gebliebene Einzelhandelszahlen aus den Vereinigten Staaten sowie immer weiter fallende Erzeugerpreise aus dem Reich der Mitte dazu.

Anleger hoffen nun auf entlastende Signale in Sachen Handelskonflikt zwischen den USA und China. Nach Abschluss der im Wochenverlauf in Peking geführten Verhandlungen soll eine gemeinsame Erklärung, ein sogenanntes „Memorandum of Understanding“ in Vorbereitung sein, dass dann hoffentlich erste Fortschritte wenn nicht gar belastbarer Ergebnisse auf dem Weg zu einer finalen Einigung im Zollstreit skizieren soll. Nicht zuletzt darauf gründet sich auch der derzeit zu beobachtende Wechsel des deutschen Leitindex in die Gewinnzone. Dazu kommt eine erhöhte Schwankungsintensität im Zuge des heute stattfinden kleinen Verfallstages an der Eurex. Es verfallen Optionen auf den DAX und auf Einzelaktien. Zur Mittagsstunde kann der DAX sämtliche Verluste wieder aufholen und präsentiert bei derzeit 11.177 Punkten einen Aufschlag von 0,7 Prozent.

Zudem blicken die Marktakteure auf die weitere Entwicklung im nicht enden wollenden Brexit-Drama. Darüber hinaus stehen wieder zahlreiche Konjunktur- und Unternehmensdaten auf der Agenda. Konjunkturseitig rücken im weiteren Tagesverlauf insbesondere Publikationen von der anderen Atlantikseite in den Blickpunkt. Diese sind der Reihe nach: 14:30 Uhr: Im- und Exportpreise USA (Januar) / 15:15 Uhr: New York ‚Empire State‘-Index USA (Februar) / 15:15 Uhr: Industrieproduktion & Kapazitätsauslastung USA (Januar) / 16:00 Uhr: Universität Michigan Verbrauchervertrauen USA (Februar). Im Zuge der Berichtssaison legen unter anderem folgende Unternehmen ihre Bilanzausweise vor: Allianz, BB Biotech, PepsiCo, Moody’s, Deere & Company, RBS.

 

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Gregor Kuhn ist Co-Founder des Börsen- und Research-Portals Emden Research. Zuletzt leitete er die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, dabei u.a. als Niederlassungsleiter (CMC) und Senior Manager (IG Markets) internationaler börsennotierter Handelshäuser, zeichnet sich der studierte Diplombetriebswirt (Marketing, Communications, HR) und zertifizierte Eurex-Händler (Deutsche Boerse Group) durch seine Expertise in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.



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