NVIDIA-Aktie: Jetzt zugreifen oder noch abwarten?

(Emden-Research.com – 19:00 Uhr) – Die Aktionäre des Grafikchipherstellers NVIDIA mussten am Montag den 28. Januar 2019 einen heftigen Kursrückschlag von 13,8 Prozent hinnehmen, nachdem das Unternehmen seine Prognose für das vierte Quartal des Geschäftsjahres 2019 zurückgenommen hatte. Grund für die nach unten revidierte Prognose ist laut Management die Verlangsamung des globalen Wachstums, insbesondere in China.

Diese Nachricht dürfte die Aktionäre des Unternehmens irritieren, denn die Quartals-Guidance von NVIDIA war bereits schwach. Nach Angaben des Managements hat das Unternehmen aufgrund der Baisse am Kryptomarkt immer noch mit hohen Lagerbeständen von Grafikkartenchips zu kämpfen. Dazu kommt, dass die sich verschlechternden makroökonomischen Bedingungen, vor allem in China, die Nachfrage nach NVIDIA-Gaming-Produkten beeinträchtigen. Darüber hinaus sollen die Verkäufe von High-End- Grafikprozessoren unter den Erwartungen liegen.

Investoren fragen sich mittlerweile, ob die langfristige Wachstumsgeschichte des Unternehmens noch intakt ist und ob das Top-Management die aktuelle Lage im Griff hat?

Zur ersten Frage ist zu sagen, dass das Unternehmen ein wichtiger Akteur in Wachstumsmärkten, wie künstliche Intelligenz (KI), Computerspiele und autonome Fahrzeuge, ist. Ob dies so bleibt, hängt in erster Linie am Top-Management, dass anscheinend das sich eintrübende makroökonomische Klima unterschätzt hat.

Ein Blick auf den mittelfristigen Tageschart der NVIDIA-Aktie zeigt die Misere. Aus charttechnischer Sicht könnte der Abverkauf trotz der Stabilisierung in den vergangenen Wochen noch nicht beendet sein. Sollte die charttechnische Unterstützungszone um die Marke von 120 US-Dollar nach unten durchbrochen werden, dann droht der nächste Kursrutsch bis zu 100-Dollar-Marke. Für Neueinstiege könnte es also noch zu früh sein.

Tageschart von NVIDIA

Quelle: Tradesignalonline.com

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Analyse geschrieben von Oliver Bossmann, Marktanalyst von Emden-Research.com

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Oliver Bossmann arbeitet schon seit über 15 Jahren mit CFD- und FX-Brokern zusammen. Er besitzt ein umfangreiches Wissen über die Programmierung von Handelssystemen, fundamentaler sowie technischer Marktanalyse. Oliver Bossmanns Devise beim Trading: Diversifikation in unterschiedlichen Anlageklassen und etablierten Strategien ist Trumpf! Bevor er zu Emden Research kam, hat Herr Bossmann als Finanzmarktanalyst die Forschungsabteilungen in Deutschland für den US-amerikanischen Broker FXCM und den in London ansässigen Broker ETX Capital geführt. Davor hat er als Leiter Trading für FXFlat erfolgreich die Konten von privaten Klienten und Organisationen verwaltet. Als ausgewiesener Finanzmarkt-Insider hat er das Potential von Blockchain-Technologie und Kryptowährungen für die Finanzbranche und das moderne Geldsystem schon früh erkannt und sich in den vergangenen Jahren auf diesen Bereich fokussiert.



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