Bitcoin, Iota & Co: Wo kann eine BTC-Bodenbildung erfolgen?

(Emden-Research.com – 19:30 Uhr) – Die Abwärtsspirale am Kryptomarkt dreht sich weiter und bislang ist kein Ende in Sicht. Viele Marktbeobachter fragen sich nach jedem neuen Kursrutsch, wo ein möglicher Boden im vorherrschenden Bärenmarkt gefunden werden könnte. Diese Fragestellung zielt vor allem auf den Kursverlauf des Bitcoin ab, denn die größte digitale Währung macht momentan rund 55 Prozent der gesamten Marktkapitalisierung aus.

Bei der Suche nach einem möglichen Boden könnte das Volumen helfen. Im langfristigen Wochenchart des BTC/USD-Kurses ist das Volumen der Börse Bitstamp auf der Preisachse eingezeichnet. Die Volumenbalken repräsentieren die gehandelten Stückzahlen bezogen auf die vergangenen zwei Jahre. Die gewählte Darstellung ermöglicht, jedem Bitcoin-Preisniveau das jeweilige Volumen zuzuordnen. Weiterhin ist zu erwähnen, dass das Volumenmuster der Kryptobörse Bitstamp nahezu identisch ist mit denen anderer wichtiger Börsen, wie etwa Bitfinex, Kraken oder Coinbase.

Die Preis-Volumen-Analyse basiert auf der Vermutung, dass an Kursniveaus, die in der Vergangenheit mit hohen Volumina zusammenfielen, auch in Zukunft starke Reaktionen der Marktteilnehmern zu erwarten sind. Wie im Chart zu sehen ist, bilden sich an diesen neuralgischen Punkten Volumenberge aus, die auf ein hohes Engagement schließen lassen. So verrät uns der Volumenberg um die Marke von 6450 US-Dollar, dass in der Vergangenheit  um dieses Kursniveau herum viele Bitcoins den Besitzer wechselten.

Im Chart ist gut zu erkennen, dass sich der BTC/USD-Kurs momentan in einem Volumental befindet, d.h. die Gegenwehr bzw. das kumulierte Interesse, gemessen am Volumen, ist verglichen mit anderen Kursniveaus relativ schwach. Deshalb könnte mit einem weiteren Kursverfall bis auf 2500 US-Dollar gerechnet werden. Erst hier zeigt sich das Zentrum des nächsten Volumenberges. Sollten die Bären auch den Kampf um die 2500-Dollar-Marke gewinnen, dann läge das nächste Level, an dem sich Widerstand aufbauen könnte, bei 1250 US-Dollar.

Nach den kräftigen Kursverlusten muss jedoch immer mit scharfen Gegenreaktionen des Kurses gerechnet werden. Solange aber diese Aufwärtsimpulse die Marke von 4100 US-Dollar nicht signifikant auf Wochenschlusskursbasis übersteigen können, solange ist aus Sicht der Preis-Volumen-Analyse nur von Bärenmarkt-Rallyes auszugehen. Sollte die 4100-Dollar-Marke überwunden werden können, dann hätte der BTC/USD-Kurs auch wieder Luft bis an das Zentrum des darüber liegenden Volumenbergs zu steigen, welches bei 6450 US-Dollar liegt.

Fazit

Bislang ist von Bodenbildung noch nichts zu sehen. An der Marke von 2500 US-Dollar bestände eine Chance auf eine Bodenbildung. Um eine Trendwende zu markieren, müsste der BTC/USD-Kurs die 4100-Dollar-Marke auf Wochenschlusskursbasis überschreiten.

Quelle: www.tradesignalonline.com

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Analyse geschrieben von Oliver Bossmann, Marktanalyst von Emden-Research.com

 

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Oliver Bossmann arbeitet schon seit über 15 Jahren mit CFD- und FX-Brokern zusammen. Er besitzt ein umfangreiches Wissen über die Programmierung von Handelssystemen, fundamentaler sowie technischer Marktanalyse. Oliver Bossmanns Devise beim Trading: Diversifikation in unterschiedlichen Anlageklassen und etablierten Strategien ist Trumpf! Bevor er zu Emden Research kam, hat Herr Bossmann als Finanzmarktanalyst die Forschungsabteilungen in Deutschland für den US-amerikanischen Broker FXCM und den in London ansässigen Broker ETX Capital geführt. Davor hat er als Leiter Trading für FXFlat erfolgreich die Konten von privaten Klienten und Organisationen verwaltet. Als ausgewiesener Finanzmarkt-Insider hat er das Potential von Blockchain-Technologie und Kryptowährungen für die Finanzbranche und das moderne Geldsystem schon früh erkannt und sich in den vergangenen Jahren auf diesen Bereich fokussiert.

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