Bitcoin, Iota & Co: Bitcoin-Kurs touchiert 4.000-Dollar-Marke

(Emden-Research.com – 08:30 Uhr) – Kryptowährungen gehen weiterhin baden und Anleger tauchen förmlich unter. Der Bitcoin-Kurs lag laut Daten des Tauschplatzes Bitstamp am Dienstag bei 4.048,58 US-Dollar und verliert damit weiter an Boden. Im Vergleich zum Vortag bleiben die Preisabschläge mit 1,68 Prozent bis auf 4.521,78 US-Dollar aber überschaubar. Die ersten Panikattacken dürften sich damit gelegt haben. Raum für weitere Kurseinbrüche bleibt aber bestehen.

Hinter der aktuellen Abwärtsrally steht womöglich nicht nur ein Grund, sondern eine ganze Kette sich aufgestauter Probleme. In der vergangenen Woche dürfte der Bürgerkrieg beider Bitcoin Cash-Lager das Fass zum Überlaufen gebracht haben. Die Unsicherheit hat Investoren die Reißleine ziehen lassen. Neben der Hard-Fork-Thematik dürfte die Enttäuschung über das schwelende Zulassungsverfahren der US-SEC ebenfalls beigetragen haben. Ein börsengehandelter Fonds (ETF) auf amerikanischen Grund und Boden galt als einer der Heilsbringer in der Welt der Kryptoanlagen. Doch dazu ist es bis heute nicht gekommen. Stattdessen wurden Anleger lediglich hingehalten und vertröstet.

Zuvor genannte Belastungsfaktoren haben den Bitcoin nun auch aus Sicht der technischen Analyse in die Enge getrieben. Die stets behauptete und hoch signifikante Supportregion im Bereich von 6.000 US-Dollar wurde gerissen und eröffnet damit erhebliches Abwärtspotential. Vor diesem Hintergrund kommen nun charttechnisch orientierte Trader, kurz- bis mittelfristig orientierte Short-Spekulanten sowie automatisierte Handelssysteme dazu. All diesen ist gemein, dass sie in besagter Gemengelage Handelsopportunitäten auf der Unterseite identifizieren und den Abgabedruck damit nochmals forcieren.

Korrektur im Technologie-Sektor strahlt ab

Neben den politischen Unsicherheiten lastet auf den Aktienmärkten auch die Korrektur im Technologiesektor. Der Kryptomarkt als ein Segment der Technologie-Branche bleibt in diesem Kontext nicht außen vor. Es sind mitunter engere Korrelationen zwischen Halbleiterproduzenten und dem abflauenden Krypto-Hype zu beobachten (z.B. NVIDIA). Ein direkter Zusammenhang zwischen zumindest klassischen Aktienmärkten und digitalen Währungen ist jedoch nicht erkennbar. Technologie-Titel stehen dagegen unter besonderer Beobachtung und wird gewisser weise in Sippenhaft genommen.

Das untere Ende der Bitcoin-Fahnenstange dürfte noch nicht erreicht sein. Als ein psychologisches Preislevel lässt sich die Marke von 3.000 US-Dollar ausmachen. Auf diesem Weg sind temporäre, technisch bedingte Gegenbewegungen – wie aktuell zu beobachten – nicht ausgeschlossen. In der laufenden Marktphase werden die letzten schwachen Hände aus dem Markt gedrängt. Nach erfolgter Bereinigung könnten Börsianer sich wieder an der breiten Palette von Krypto-Talern bedienen. Vor diesem Hintergrund sind Anschlusskäufe in großem Ausmaß ebenfalls möglich. Sollten Schnäppchenjäger zugreifen, steht einer Jahresendrally – dann allerdings auf niedrigem Niveau – nichts im Wege. Es wäre eine Art Neuanfang für Bitcoin & Co.

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