Ein Bitcoin löst sich in viele kleine Stücke auf.

Bitcoin & Co: Arten von Kryptobörsen und Sicherheit – Teil 3

(Emden-Research.com – 11:45 Uhr) – Die Börsen lassen sich grob in diejenigen unterteilen, die einzig den Handel von Kryptowährungen untereinander zulassen, die nur den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen mit konventionellem Geld ermöglichen und die beide Varianten anbieten. Eine Registrierung der Nutzer auf der Handelsplattform ist praktisch immer erforderlich und funktioniert in etwa wie die Registrierung bei einem Wertpapier-Broker. Auch Kryptobörsen müssen die internationalen Geldwäschegesetze einhalten, und zwar in jedem Fall dann, wenn sie den Kauf und Verkauf von Kryptowährungen gegen Fiatgeld ermöglichen, wie zum Beispiel Coinbase, Kraken oder Bitfinex. Für die Anmeldung auf solchen Börsen ist ein Authentifizierungsverfahren beispielsweise via Post- oder Videoident erforderlich. Bei den Kryptobörsen, die nur den Handel virtueller Währungen untereinander ermöglichen, reicht in der Regel bei der Registrierung die E-Mail-Adresse mit Passwort aus, da dieser Handel noch nicht den Geldwäschegesetzen unterliegt. Das könnte sich jedoch in Zukunft ändern. Aufgrund zunehmender Restriktionen durch Regierungen ist auch hier bald mit höheren Hürden bei der Anmeldung zu rechnen. Deshalb ist in den letzten Monaten ein Trend hin zu dezentralen Kryptobörsen festzustellen, die von Finanzaufsichtsbehörden nur schwer reguliert beziehungsweise abgeschaltet werden können.

Dezentralisierte Börsen bieten eine Handelsplattform für Peer-to-Peer-Trades, also direkte Trades untereinander ohne zentrale Handelsplattform, bei der die Daten und das Kryptogeld in den Händen eines Unternehmens liegen. Bei den auf Blockchain-Technologie basierenden dezentralen Börsen hat jeder Trader die Kryptowährungen in seiner Wallet liegen und kann anonym traden. Nachteil ist, dass diese Börsen bislang nur rudimentäre Trading-Funktionen und eine geringe Liquidität aufweisen.

Wie sicher sind Kryptobörsen?

Ob schon einmal gehackt oder nicht: Sämtliche Kryptobörsen beschwören ihre internen Sicherheitsstandards. In Wahrheit ist es schwer herauszufinden, wie sicher sie sind. In der Vergangenheit waren zentrale Kryptobörsen beliebte Angriffsziele für Hacker. Es ist zu empfehlen, vor der Entscheidung für eine Kryptobörse Nutzerberichte zu lesen und sich umfassend über Hintergrund und Sicherheitsstandards zu informieren. Auch ist es fundamental wichtig, immer eine eigene Wallet (elektronische Brieftasche) zu nutzen und die virtuellen Coins nicht in der Cloud der Kryptobörse zu lagern, auch wenn diese das anbietet.

 

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Oliver Bossmann arbeitet schon seit über 15 Jahren mit CFD- und FX-Brokern zusammen. Er besitzt ein umfangreiches Wissen über die Programmierung von Handelssystemen, fundamentaler sowie technischer Marktanalyse. Oliver Bossmanns Devise beim Trading: Diversifikation in unterschiedlichen Anlageklassen und etablierten Strategien ist Trumpf! Bevor er zu Emden Research kam, hat Herr Bossmann als Finanzmarktanalyst die Forschungsabteilungen in Deutschland für den US-amerikanischen Broker FXCM und den in London ansässigen Broker ETX Capital geführt. Davor hat er als Leiter Trading für FXFlat erfolgreich die Konten von privaten Klienten und Organisationen verwaltet. Als ausgewiesener Finanzmarkt-Insider hat er das Potential von Blockchain-Technologie und Kryptowährungen für die Finanzbranche und das moderne Geldsystem schon früh erkannt und sich in den vergangenen Jahren auf diesen Bereich fokussiert.



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