DAX 30: Rutsch in die Verlustzone – Tech Titel belasten

(Emden-Research.com – 12:00 Uhr) – Einem zunächst zuversichtlich stimmenden Börsenauftakt am heimischen Aktienmarkt folgt bereits im frühen Handel der Wechsel in die Verlustzone. Der deutsche Leitindex verliert zur Stunde 0,6 Prozent auf 11.460 Punkte. Dabei sind es vor allem die Tech-Titel Infineon und SAP, die das Frankfurter Kursbarometer gen Süden ziehen. Selbiges lässt sich auch an den internationalen Märkten beobachten. Die ehemaligen Stützen der jahrelangen Hausse geben nun auf der Unterseite den Ton an. Die Vorgaben seitens der Wall Street fallen denkbar mau aus. Alle großen US-Indizes verloren zum Wochenausklang an Boden, wobei wiedermal die Technologiebörse Nasdaq mit fast 1,7 Prozent den größten Verlust verbuchte.

Im Verhältnis dazu hielten sich die fernöstlichen Aktienmärkte am Montag noch recht wacker. Mit einem schmalen Plus von 0,1 Prozent konnte der japanische Nikkei die Gewinnzone verteidigen, die chinesischen Festlandbörsen gar durchweg rund ein Prozent zulegen. Der südkoreanische Kospi sowie der Singapurer STI sortierten sich dagegen hinter negativen Vorzeichen ein. Dabei erwiesen sich auch in Asien vor allem die schwach performenen Technologiewerte als Bremsklotz. Die weltweite Korrektur innerhalb dieses Marktsegments geht also weiter und lastet damit auch auf den betreffenden Aktienindizes.

Nach der heftigen Korrektur beim sog. schwarzen Gold machen sich Öl-Spekulanten indes Hoffnung auf ein Ende der Talfahrt. So verkündet der saudi-arabische Energieminister Chaled al-Faleh auf einer Konferenz in Abu Dhabi, dass sein Land die tägliche Produktion bereits ab kommenden Monat um rund 500.000 Barrel reduzieren wolle, um eine Stabilisierung der Marktpreise zu erreichen. Rückendeckung kommt aus Opec-Kreisen: diverse Stimmen weisen auf eine abgestimmte Drosselung der Förderquoten in 2019 hin. US Crude Oil verteuert sich derzeit um 0,5 Prozent auf 60,61 USD, das Nordsee-Pendant Brent klettert mit einem Plus von 1,2 Prozent auf aktuell 71,09 USD je Barrel.

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Gregor Kuhn ist Co-Founder des Börsen- und Research-Portals Emden Research. Zuletzt leitete er die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, dabei u.a. als Niederlassungsleiter (CMC) und Senior Manager (IG Markets) internationaler börsennotierter Handelshäuser, zeichnet sich der studierte Diplombetriebswirt (Marketing, Communications, HR) und zertifizierte Eurex-Händler (Deutsche Boerse Group) durch seine Expertise in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.

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