Bitcoin, IOTA & Co: Die 10 Bitcoin-freundlichsten Städte der Welt

(Emden-Research.com – 13:25 Uhr) – Sie sind ein Kryptoenthusiast und reisen für Ihr Leben gerne? Na dann suchen Sie nicht weiter, denn die folgende Liste enthält die Krypto-freundlichsten Städte, in denen Sie digitales Geld anstelle von Bargeld verwenden können.

Berlin, Deutschland

Die deutsche Hauptstadt ist eine der weltweit wichtigsten Anlaufstellen für Blockchain-Startups geworden. Berlin gilt als europäischer Mittelpunkt der Blockchain-Szene. Schon im Jahr 2013 würdigte der „Guardian“ Berlin als „Bitcoin Capital of Europe“.

Mittlerweile hat sich ein beeindruckendes Kryptonetzwerk gebildet, das von Jahr zu Jahr größer wird. Bekannte Projekte wie die Ethereum Foundation, IOTA, Lisk, Gnosis, Neufund oder auch Bitwala bevorzugen Berlin als Standort. Rund 70 Blockchain-­Startups und -Projekte operieren bereits aus Berlin, Tendenz steigend. Über 40 Unternehmen, darunter auch Hotels und Gastronomen, akzeptieren Bitcoin als Zahlungsmittel.

 Amsterdam, Niederlande

Es gibt viele Gründe, Amsterdam zu besuchen: Architektur, Museen, Essen und ein pulsierendes Nachtleben. Eine weitere Eigenschaft, die Amsterdam zu einem besonderen Standort macht, ist der Status als eine der Krypto-freundlichsten Städte.

In der Grachtenstadt befindet sich vor allem die Bitcoin-Botschaft, in der sich die Krypto-Community aktiv für Bitcoin einsetzt. Außerdem eröffnete Amsterdam im Jahr 2015 einen Bitcoin Boulevard, eine Einkaufsstraße, in der die meisten Händler Bitcoin als Zahlungsmittel für ihre Produkte und Dienstleistungen akzeptieren.

Darüber hinaus ist die Stadt Heimat von mehr als 40 Händlern, die Bitcoin akzeptieren, sowie vieler Krypto-Automaten. Außerdem haben viele Krypto-Startups ihren Hauptsitz in Amsterdam aufgeschlagen. Denn die Stadt gilt als ein Technologie-Startup-Hub in Europa.

Buenos Aires, Argentinien

Argentiniens Hauptstadt ist aus der Not heraus zu einer der Krypto-freundlichsten Städte geworden. Als das Land im Jahr 2014 in eine tiefe Rezession fiel, erreichte die Inflation in Argentinien fast 25 Prozent.

Der Wertverfall des argentinischen Peso und die von der Regierung erzwungenen Kapitalverkehrskontrollen veranlassten viele Argentinier sich insbesondere Bitcoin zuzuwenden. Viele Händler begannen Bitcoin als Zahlungsmethode zu unterstützen. Derzeit gibt es mehr als 120 Unternehmen, die mit der größten Kryptowährung arbeiten.

Buenos Aires war auch Gastgeber der ersten Bitcoin-Konferenz, die jemals in Lateinamerika stattfand. Die Konferenz „Bitcoin Day“ fand im April letzten Jahres statt. Viele Krypto-Startups wie SatoshiTango, Ripio und Buda nennen diese Stadt zudem ihr Zuhause.

 New York City, USA

New York ist die Heimat von mehr als 100 Händlern, die Bitcoin und andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel unterstützen. Außerdem gibt es mehr als 150 Kryptogeldautomaten in der ganzen Stadt.

Einige bekannte Krypto-Startups haben in New York begonnen. So wurde beispielsweise Coinsetter, eine der ältesten Bitcoin-Börsen, bereits 2012 in New York gegründet. Im Jahr 2016 wurde Coinsetter von Kraken im Rahmen einer der größten Übernahme-Deals, die es jemals in der Kryptoszene gab, gekauft.

 Singapur, Malaysia

Nach dem chinesischen Verbot von Initial Coin Offerings (ICOs) verlagerten viele Unternehmen aus der Krypto-Branche ihre Firma nach Singapur. Die Aufsichtsbehörden Singapurs verfolgen einen transparenten Ansatz, wenn es um Kryptowährungen geht. Dies schafft ein Umfeld für Kryptounternehmen, dass weniger unsicher ist, als es in anderen Blockchain Hot Spots der Fall ist.

Die Monetary Authority of Singapore (MAS) hat sogar einen „Guide to Digital Token Offering“ herausgegeben, der beschreibt, wie Sicherheitsgesetze auf Token-Angebote anzuwenden sind.

Ljubljana, Slowenien

Das slowenische Ljubljana ist eine der kleinsten Hauptstädte Europas, beeindruckt aber regelmäßig, wenn es um technische Innovationen und Kryptoakzeptanz geht.

In Ljubljana befindet sich auch das weltweit erste Krypto-freundliche Einkaufszentrum Bitcoin City, welches Anfang dieses Jahres eröffnet wurde. Das Einkaufszentrum ist über 475 Tausend Quadratmeter groß und die Geschäfte akzeptieren Bitcoin und nutzen die Blockchain-Technologie. Bitcoin City ist mehr als nur ein Einkaufszentrum, sondern dient auch als großes Freizeitzentrum. In Ljubljana hat Bitstamp, eine der beliebtesten Kryptobörsen, seinen Hauptsitz.

Toronto, Kanada

Die lockeren Vorschriften für Kryptos und ICOs, sowie die unterstützende Haltung der Regierung gegenüber Technologie-Startups, machen Kanada zu einem der Krypto-freundlichsten Länder für Blockchain und Kryptowährungen.

Nicht zuletzt deshalb beherbergt Toronto eine Reihe erfolgreicher Kryptounternehmen. Ein Beispiel ist Decentral. Das Unternehmen hat Jaxx entwickelt, eine etablierte Kryptowährungs-Wallet. Außerdem sollen über 200 Kryptogeldautomaten in Toronto verteilt sein.

 Zug, Schweiz

Zug ist eine schweizerische Kleinstadt, in der weniger als 30.000 Menschen leben. Obwohl der Ort nicht so bekannt ist, wie die anderen Städte der Liste, ist der Name doch ständig in den wichtigsten Kryptomedien zu lesen. Denn Zug gilt weltweit als eine der fortschrittlichsten Städte in Puncto Bitcoin und Kryptowährungen. So verwundert es kaum, dass viele wichtige Kryptounternehmen ihren Sitz in Zug haben. Deshalb hat die Kleinstadt auch den Spitznamen „Crypto Valley“ erhalten.

Zug ist die erste Stadt, die Bitcoin zur Zahlung von Steuern akzeptierte. Darüber hinaus hat die Gemeinde kürzlich damit begonnen Kryptowährungen als Bezahlung für staatliche Dienstleistungen probeweise zu akzeptieren.

San Francisco, Kalifornien

Als eines der weltweit führenden Technologiezentren verwundert es wohl kaum, dass San Francisco auch in der aufstrebenden Blockchain-Technologie präsent ist. Die Stadt hat etwa 60 Geldautomaten und mehr als 100 Einzelhändler, die Kryptozahlungen unterstützen.

Coinbase, eine der bekanntesten und sichersten Kryptowährungsbörsen, hat zusammen mit vielen anderen Blockchain-Unternehmen seinen Hauptsitz in San Francisco.

 

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Oliver Bossmann arbeitet schon seit über 15 Jahren mit CFD- und FX-Brokern zusammen. Er besitzt ein umfangreiches Wissen über die Programmierung von Handelssystemen, fundamentaler sowie technischer Marktanalyse. Oliver Bossmanns Devise beim Trading: Diversifikation in unterschiedlichen Anlageklassen und etablierten Strategien ist Trumpf! Bevor er zu Emden Research kam, hat Herr Bossmann als Finanzmarktanalyst die Forschungsabteilungen in Deutschland für den US-amerikanischen Broker FXCM und den in London ansässigen Broker ETX Capital geführt. Davor hat er als Leiter Trading für FXFlat erfolgreich die Konten von privaten Klienten und Organisationen verwaltet. Als ausgewiesener Finanzmarkt-Insider hat er das Potential von Blockchain-Technologie und Kryptowährungen für die Finanzbranche und das moderne Geldsystem schon früh erkannt und sich in den vergangenen Jahren auf diesen Bereich fokussiert.



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