Bitcoin, Iota und Co.: Japan will sich selbst regulieren

(Emden-Research.com – 11:47 Uhr) – Die japanische Financial Services Agency (FSA) hat der Krypto-Währungsbranche am Mittwoch einen Selbstregulierungsstatus verliehen. Die Japan Virtual Currency Exchange Association kann nun den Austausch für Verstöße überwachen und diese gleichzeitig sanktionieren. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Die Zulassung gibt dem Branchenverband das Recht, Regeln zum Schutz der Kundenvermögen, Geldwäschegesetze und Betriebsrichtlinien festzulegen. Der Verband soll dabei auch gleichzeitig die Einhaltung der Vorschriften überwachen.“Es ist eine sehr schnelllebige Branche. Es ist besser für Experten, Richtlinien in einer fristgerechten Weise zu bilden, als Bürokraten es tun,“ sagte ein FSA-Beamter.Japan gilt als Krypto-Hochburg schlechthin und gleichzeitig als Vorreiter in Sachen Regulierung um Cyber-Devisen.

Der Selbstregulierungsstatus dürfte demnach sogar für ein strengeres Regulierungspaket sorgen als bis dato befürchtet und der Branche gleichzeitig Vertrauen zurückgeben. Das japanische Model könnte als Blaupause für Krypto-Börsen rund um den Globus dienen. Der Bitcoin-Kurs steht zur Wochenmitte bei 6.492,72 Dollar und somit 0,30 Prozent fester.

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TIMO EMDEN, MARKTANALYST (B.A.)

Timo Emden ist studierter Betriebswirt, B.A. und Marktanalyst. Seit über 12 Jahren widmet er sich den globalen Finanzmärkten, mit dem Schwerpunkt auf Crypto Assets. Herr Emden konnte seine Expertise bereits bei zwei weltweit führenden Online- Brokern unter Beweis stellen und seine Affinität zu den Märkten gleichzeitig ausbauen. Seine Einschätzungen zu den globalen Finanzmärkten basieren auf der Charttechnik und dem Sentiment – wichtige fundamentale Events hält er dennoch für bedeutend. Als Marktexperte ist Herr Emden ein geschätzter Ansprechpartner für das TV, Presse und Hörfunk.



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