XRP/EUR: Bleibt Ripple länger in der Bärenfalle?

(Emden-Research.com – 19:59 Uhr) – Die folgende Analyse des Ripple-Kurses beruht auf dem Monatschart und skizziert seine mögliche Preisentwicklung, basierend auf statistischen und wahrscheinlichkeitsgewichteten Erkenntnissen der technischen Analyse.

Nachdem die Medien die Hypothese publik gemacht haben, dass der Ripple (XRP) ein Zahlungsnetzwerk für Banken ist, mit dem Ziel, den global Zahlungsverkehr zwischen den Banken effizienter und kosteneffektiv zu gestalten, stellen sich die Anleger und die anderweitig Beteiligten und Interessenten zu Recht die Frage, wie sich der Ripple (XRP) in der Zukunft weiter entwickeln wird.

Nachdem die Kryptowährung „Ripple“  im Januar ein unfassbares Hoch i.H.v über 2,50 € erreicht hat, befindet sich der favorisierte Coin der Kryptoliebhaber in einem steilen Sinkflug und pendelt sich derzeit bei einem Kurs von 0.38 € ein.

XRP/EUR <monthly>

Eine Analyse des Charts verdeutlicht einen Kreuzwiderstand. Dieser wird definiert als ein Cluster oder Aneinanderreihung mehrerer Signale, die zusammen genommen eine Aussage treffen.

Momentan sieht es bärisch aus für Ripple

Die Analyse des Charts lässt auf eine leichte versteckte bärische Divergenz hindeuten, mit fallenden Kursen. Die im Chart gebildeten Hoch-Kurse verlaufen abwärts, während hingegen die Hoch-Kurse des MACD aufwärts verlaufen. Diese Erkenntnis bestärkt, dass der Kurs auf eine längere Frist hin gesehen, einem Abwärtstrend folgen könnte. Diese wird zusätzlich dadurch bestärkt, dass die MACD Linie die Null-Linie des MACD bereits von oben nach unten durchbrochen hat. Eine mögliche Tangierung der Null-Linie nach oben hin, ist zu erwarten. Sollte dies geschehen, und die Null-Linie nicht von unten hin durchbrochen werden, bestärkt dies, dass der Kurs einem Abwärtstrend folgen wird. Sollte die Null-Linie des MACD durchkreuzt werden (Bullisches-Signal), ist es ratsam abzuwarten und der Kurs weiter zu analysieren.

Wie unten abgebildet, hat  Kurs hat den Monats-Schlusskurs bereits unterschritten. Hier gilt es abzuwarten, ob dieser darunter schließt. Im Falle des Schließens unter dem Monats Schlusskurs wäre dies ein bärisches Signal.

Monats-Schlusskurs bereits unterschritten

Quelle: Tradingview

Gemäß dem eingezeichneten Fibonacci-Retracement ab Juni 2018,  erfolgte bereits Mitte September eine Korrektur auf das 61,8-%- Retracement-Niveau. Erwartungsgemäß ist der Kurs im weiteren Zeitgeschehen gefallen. Seit Oktober 2018 pendelte sich der Kurs zwischen dem 38,2-%- Retracement-Niveau und dem 50-%- Retracement-Niveau ein (siehe grün unterlegter Hintergrund). Hier ist abzuwarten, ob der Kurs das 50-%- Retracement-Niveau erreicht. In diesem Falle, was  denkbar sein könnte,  ist darauf zu achten, ob der Kurs das 50-%- Retracement Niveau überschreiten wird oder aber drunter bleibt. Im letzteren Szenario könnten Short-Signale folgen.

Aufgrund der derzeitig geringen Volatilität und der Aneinanderreihung der Short-Signale, indiziert die oben angeführte Analyse, nach Beachtung der oben genannten Prämissen, einen weiteren Down Trend des Ripple-Kurses.

Kurzfristige Zeiteinheiten bestätigen die bärische Ausgangssituation

Eine kurze Betrachtung des 4h-Charts weist auf einen potenziell möglichen „Death-Cross“ hin, in dem der 20-EMA den 50-EMA von oben nach unten durchkreuzt. Dies wäre ein starkes bärisches Signal.

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