Italienischer Mehltau auf Frankfurter Börsenparkett

(Emden-Research.com – 18:25 Uhr) – An Belastungsfaktoren herrscht bekanntlich seit einiger Zeit keine Mangelware. Für die weltweiten Aktienmärkte gilt es sich nicht zuletzt mit dem Szenario weiter anziehender US-Zinsen sowie dem Handelskonflikt zwischen den USA und China auseinanderzusetzen.

Dazu gesellen sich noch angesichts des erstarkenden Greenbacks zusehends in die Bredouille geratene Schwellenländer. Als ob das nicht schon genug wäre, sehen sich die europäischen Börsen noch mit einem drohenden harten Brexit sowie einer neuen Schuldenkrise vor dem Hintergrund einer arg schuldenlastigen Haushaltsplanung durch die neue italienische Regierung konfrontiert. Zu allem Überfluss schlägt dann noch Moody’s Herabstufung des Mittelmeeranrainers auf nur noch eine Stufe über Ramschniveau ein.

Umso überraschender der zunächst vielversprechende aussehende Wochenauftakt hierzulande: im frühen Handel konnte der Dax kräftig Boden gut machen und markierte sein Tageshoch bei 12.677 Punkten. Schlussendlich war das den Marktteilnehmern dann mit Blick auf die doch sehr unsichere Gemengelage nicht wirklich geheuer. Investoren machten Kasse, sämtliche Dax-Gewinne wurden im Handelsverlauf wieder abgegeben und der deutsche Leitindex schloss die Börsenpforten bei 11.524 Punkten 0,3 Prozent im Minus.

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Gregor Kuhn ist Co-Founder des Börsen- und Research-Portals Emden Research. Zuletzt leitete er die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, dabei u.a. als Niederlassungsleiter (CMC) und Senior Manager (IG Markets) internationaler börsennotierter Handelshäuser, zeichnet sich der studierte Diplombetriebswirt (Marketing, Communications, HR) und zertifizierte Eurex-Händler (Deutsche Boerse Group) durch seine Expertise in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.



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