Charttechnik Dax 30: Weitere Forcierung des Abwärtstrends?

(Emden-Research.com – 21.10.2018 / 23:00 Uhr) – Die folgende Analyse des Dax30 beruht auf dem Tageschart und skizziert seine mögliche Preisentwicklung, basierend auf statistischen und wahrscheinlichkeitsgewichteten Erkenntnissen der technischen Analyse.

Seit Mitte August befindet sich der deutsche Aktienindex innerhalb eines Abwärtskanals und folgt einem Abwärtstrend (veranschaulicht an Hand des Kanals in der Farbe schwarz). Mitte August und Mitte bis Ende September lassen sich vor diesem Hintergrund sukzessive fallende Hochs erkennen. Die zu diesem Zeitpunkt simultan gebildeten Hochs des MACD verlaufen jedoch nahezu waagerecht, was eine mögliche Stabilisierung, ggfs. auch eine sich anschließende bullishe Divergenz indizieren könnte (veranschaulicht an Hand der lilafarbenen Linie).

Nichtsdestotrotz hat der Kurs bereits den Abwärtskanal verlassen. Somit könnte eventuell die Supportlinie zu einer Resistance Linie werden. In diesem Kontext gilt es zunächst abzuwarten, ob der Dax an der Rückeroberung der ehemaligen Supportlinie scheitert und letztere damit zu einer potentiellen Widerstandzone wird. Der Long-Legged Doji vom 19.10.18 verdeutlicht dabei die Unentschlossenheit der Marktakteure. Sollte der Kurs die neue Resistance Linie nicht brechen, wäre dies ein mögliches Setup, um den heimischen Leitindex zu shorten. Da sich die MACD Linie weit entfernt von der Null-Linie befindet, ist für die nächsten Tage nicht mit einem nachhaltigen Aufwärtstrend zu rechnen. Kurzfristige Aufwärtskorrekturen innerhalb der nächsten Tage sind aber natürlich denkbar.

Darüber hinaus befindet sich der Candlestick vom 19.10.2018 innerhalb seines Vortagestiefs und -hochs (gekennzeichnet durch die zwei roten Linien, welche an dem Candlestick vom 18.10.18 andocken). Sollte der Candlestick am 22.10.2018 das Tief vom 18.10.18 unterschreiten, ist damit zu rechnen, dass der Kurs weiterhin dem Abwärtstrend folgen wird. Wird das betreffende Tief dagegen verteidigt, gilt es die weitere Kursentwicklung abzuwarten. Short-orientierte Trader bleiben in diesem Szenario bis auf weiteres an der Seitenlinie.

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