Aktienmärkte gehen in die Knie – Belastungsfaktoren schlagen durch

(Emden-Research.com – 09:20 Uhr) – Verkaufspanik wo man hinschaut. Die Korrekturwelle an der Wall Street sorgte auch in an den fernöstlichen Börsen für massive Abgaben.

Die Sorge vor steigenden  US-Zinsen im Zuge einer zusehends restriktiveren Geldpolitik des Federal Reserve nebst einem weiterhin festgefahren Handelskonflikt zwischen den USA und China haben die internationalen Aktienmärkte fest im Griff. In der alten Welt kommen noch die Risiken eines ungeordneten Brexits sowie eines Comebacks der Schuldenkrise angesichts ambitionierter Neuverschuldungspläne Italiens hinzu. Entsprechend pessimistisch fiel der jüngste Konjunkturausblick des Internationalen Währungsfonds für die Weltwirtschaft und die wichtigsten Industrienationen aus.

Dieses Portfolio an Belastungsfaktoren lässt Investoren nun die Reißleine ziehen. Der deutsche Leitindex schloss zur Wochenmitte stattliche 2,2 Prozent im Minus. Die Wall Street weitete ihre Verluste nach hiesigem Handelsschluss noch aus. Dow Jones (minus 3,2 Prozent), S&P (minus 3,3 Prozent) und Nasdaq (minus 4,1 Prozent) verloren massiv an Boden. In der Folge ging auch der japanische Nikkei mit einem fulminanten Abschlag von 3,9 Prozent aus dem Handel. Denkbar schwache Vorgaben für den Börsentag hierzulande, die es im frühen Geschäft zunächst einmal einzupreisen gilt. Bei aktuell 11.555 Punkten präsentiert der Dax ein Minus von 1,3 Prozent.

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Gregor Kuhn ist Co-Founder des Börsen- und Research-Portals Emden Research. Zuletzt leitete er die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, dabei u.a. als Niederlassungsleiter (CMC) und Senior Manager (IG Markets) internationaler börsennotierter Handelshäuser, zeichnet sich der studierte Diplombetriebswirt (Marketing, Communications, HR) und zertifizierte Eurex-Händler (Deutsche Boerse Group) durch seine Expertise in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.



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