Bitcoin, Iota & Co.: keine Bedrohung für Finanzstabilität

(Emden-Research.com – 19:01 Uhr) – Kryptowährungen wie Bitcoin und Iota stellen laut des Financial Stability Board (FSB) keine Bedrohung für die Finanzstabilität dar. Neben der Überwachung hält der Aufseher mögliche Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher für notwendig. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Während die Preissteigerungen bei Kryptoobjekten größer waren als bei vergleichbaren historischen Blasen an den Finanzmärkten, bleibt die Marktkapitalisierung im Vergleich zu anderen Finanzmärkten gering, so der FSB.

„Basierend auf den verfügbaren Informationen stellen Krypto-Vermögenswerte derzeit kein wesentliches Risiko für die globale Finanzstabilität dar. Angesichts der Geschwindigkeit der Marktentwicklungen ist jedoch eine wachsame Überwachung erforderlich „, sagte der FSB in einer Erklärung.

„Illiquidität, konzentrierte Eigentümerschaft, fragmentierte Marktstruktur und andere Probleme machen auch Krypto-Assets möglich, die anfällig für Preismanipulationen sind.“

Die Gesamtmarktkapitalisierung erreichte im Januar einen Höchststand von 830 Milliarden US-Dollar, wobei ein Drittel allein auf Bitcoin entfiel und bis letzte Woche auf 210 Milliarden US-Dollar oder 2,8 Prozent des Weltwerts an Gold ausmachte.

„Crypto-Assets werfen auch einige breitere politische Fragen auf, wie die Notwendigkeit des Verbraucher- und Anlegerschutzes“, sagte der FSB.

Der Vorstand, der die Finanzregulierung für die Gruppe der 20 wichtigsten und bedeutendsten Volkswirtschaften (G20) koordiniert, veröffentlichte einen 17-seitigen Bericht, um seine Ansichten über Bitcoin und Co. zu erläutern. Der Bericht bestätigte eine erste Einschätzung, die der FSB den Finanzministern und Notenbankgouverneuren der G20 im März vorlegte, dass es angesichts der unterschiedlichen nationalen Ansätze nicht genügend Konsens für globale Regeln gebe.

Erst zu Beginn der Woche hatten Regulierer der Europäischen Union jedoch erklärt, dass maßgeschneiderte Regeln erforderlich sein könnten, da Warnungen an Investoren über Krypto-Vermögenswerte nicht effektiv waren.

Der FSB erklärte, dass die Überwachung potenzieller Risiken in diesem Sektor aufgrund der schlechten Daten zu direkten und indirekten Risiken von Banken und anderen Unternehmen eine Herausforderung darstelle.

Bitcoin und Iota (Miota) müssen am Mittwoch Preisabschläge von 0,73 Prozent bzw. 1,87 Prozent verzeichnen und verbilligen sich auf 6.650,23 bzw. 0,5781 US-Dollar.

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von Emden-Research.com

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TIMO EMDEN, MARKTANALYST (B.A.)

Timo Emden ist studierter Betriebswirt, B.A. und Marktanalyst. Seit über 12 Jahren widmet er sich den globalen Finanzmärkten, mit dem Schwerpunkt auf Crypto Assets. Herr Emden konnte seine Expertise bereits bei zwei weltweit führenden Online- Brokern unter Beweis stellen und seine Affinität zu den Märkten gleichzeitig ausbauen. Seine Einschätzungen zu den globalen Finanzmärkten basieren auf der Charttechnik und dem Sentiment – wichtige fundamentale Events hält er dennoch für bedeutend. Als Marktexperte ist Herr Emden ein geschätzter Ansprechpartner für das TV, Presse und Hörfunk.



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