Charttechnik Dax: Der Druck steigt

(Emden-Research.com – 17:00 Uhr) – Aus charttechnischer Perspektive trübt sich das Bild beim deutschen Leitindex zusehends ein. Übergeordnet lässt sich von Beginn des vergangenen Jahres an die Ausgestaltung einer gewaltigen ‚Schulter-Kopf-Schulter‘ – Formation beobachten. Letztere gehört zu den relevantesten Top- respektive potentiellen Wendekonstellationen, die die Technische Analyse kennt. Aktiviert wird diese jedoch erst bei nachhaltigem Unterschreiten der zugrunde liegenden Nackenlinie im Bereich von 12.000 Punkten. Genau an dieser Kursregion findet sich der Dax derzeit wieder. Wendet man den Blick auf die rechte Schulter rangiert das Börsenbarometer seit Jahresmitte in nahezu gleichmäßigen Swings gen Süden.

Nach Bruch der vor allem psychologisch signifikanten 12.000-Punktemarke, ruht die letzte Hoffnung auf der Support-Region im Bereich von knapp 11.800 Zählern, die wiederum aus den Lows Mitte März resultiert.  Sollte besagte Unterstützung nicht halten ergäbe sich beträchtliches Abwärtspotential auf der Unterseite. Die nächstgelegene, signifikante Auflagezone findet sich dann erst im Bereich von 10.800 Punkten in Form einer ehemaligen, hartnäckigen Widerstandsbastion, an der sich die Bullen das komplette zweite Halbjahr 2016 über die Zähne ausgebissen hatten. Sollten sich die Käufer dagegen zurückmelden, frei nach dem Motto „Buy the Dip“, gilt es auf der Oberseite die bearishe Trendlinie bei rund 12.400 Zählern zu überwinden. Darüber wartet via MA200 die nächstgelegene Widerstandsregion bei ca. 12.575 Punkten.

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Gregor Kuhn ist Co-Founder des Börsen- und Research-Portals Emden Research. Zuletzt leitete er die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, dabei u.a. als Niederlassungsleiter (CMC) und Senior Manager (IG Markets) internationaler börsennotierter Handelshäuser, zeichnet sich der studierte Diplombetriebswirt (Marketing, Communications, HR) und zertifizierte Eurex-Händler (Deutsche Boerse Group) durch seine Expertise in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.



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