Iota: Ritterschlag durch Bitcoin-ETF?

(Emden-Research.de – 17:07 Uhr) – Gelingt ein Weckruf für Altcoins wie Iota (Miota) durch ein grünes Licht der US-Aufseher SEC in Bezug auf einen börsengehandelten Fonds? Die Zulassung eines Bitcoin-ETF’s auf US-Boden gilt als Ritterschlag für die gesamte Branche. Aus den Papieren der Securities Exchange Commission (SEC) wurden nun neue Details bekannt, dass sich die Behörde für einige Fonds eine Frist bis zum Ende des aktuellen Monats gesetzt hat. In den Schubladen der US-Regulierungsbehörde haben sich bis heute zahlreiche Anträge auf einen Bitcoin-ETF angestaut – genehmigt wurde bis heute noch keiner.

Über die Zulassung der ETF-Anträge von GranitShares, ProShares und Direxion dürfte demnach gegen Ende des Monats entschieden werden.

SEC: „ETF’S IN DEN FRÜHEN STADIEN IHRER ENTWICKLUNG“ – Hester Peirce als Hoffnung für Bitcoin-Fans

Der Krypto-Markt befinde sich nach der SEC „in den frühen Stadien ihrer Entwicklung“, hieß es noch im Mitsommer. Doch Hester Peirce von der SEC, äußerte sich gegenüber Bloomberg im Juli über Ihren Widerspruch der vorgeschlagenen Regeländerung, in ihrer geänderten Fassung abzulehnen. Auf der hauseigenen Webseite der SEC  sagt sie unter anderem: „Entgegen der Feststellung der Kommission glaube ich, dass die vorgeschlagene Regeländerung die gesetzliche Norm erfüllt und dass wir der BZX Exchange, Inc. erlauben sollten, dieses auf Bitcoin basierende börsengehandelte Produkt („ETP“) aufzulisten und zu handeln. Dementsprechend würde ich die Maßnahmen, die das Personal in dieser Angelegenheit durch Übertragung von Befugnissen ergriffen hat, beiseite legen und die vorgeschlagene Regeländerung billigen.“

Peirce stimmte als einzige Person für die Zulassung des Winklevoss-Fonds. Der Vorsitzende der SEC, Jay Clayton, sowie zwei weitere Kommissare stimmten dagegen.

Erst im August hatte der US-Aufseher insgesamt neun Anträge abgelehnt

Nach einer Kette von Ablehnungen haben Anleger ihre Hoffnungen jedoch mehr oder weniger begraben. Doch die US-Aufsicht scheint erprobt darin, Marktakteure auf die Folter zu spannen und bei Laune zu halten.

Winklevoss-ETF als Paradebeispiel

Der geplante Winklevoss-ETF gilt als Musterbeispiel für den eisernen Kampf um die erste Zulassung eines ETF’s auf Übersee-Börsen. Die SEC selbst ist bis heute allerdings weiterhin nicht frei von Zweifeln, dass der Handel ausreichend überwacht sei. Zudem hätte die Cboe Global Markets Inc., welche den Bitcoin ETF gelistet hätte nicht beweisen können, dass der Markt “manipulationsresistent” sei. Der erste Antrag der Zwillinge wurde zuletzt im März 2017 abgelehnt.

ETF-Anbieter dürften auch in Zukunft nicht müde werden, um die Zulassung eines Fonds zu kämpfen. Der Startschuss für eine neue Preisrally am Markt der Cyber-Devisen könnte dann gegeben sein. Die Welle der Euphorie dürfte auf viele weitere Altcoins überschwappen und  diese gen Norden bewegen lassen.

Iota (Miota) befindet sich am Samstag mit 0,5578 US-Dollar knapp 0,22 Prozent im Plus. Die älteste und bekannteste Devise Bitcoin liegt derzeit 0,23 Prozent im Minus, bei einem Preislevel von 6.567,12 US-Dollar.

 

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TIMO EMDEN, MARKTANALYST (B.A.)

Timo Emden ist studierter Betriebswirt, B.A. und Marktanalyst. Seit über 12 Jahren widmet er sich den globalen Finanzmärkten, mit dem Schwerpunkt auf Crypto Assets. Herr Emden konnte seine Expertise bereits bei zwei weltweit führenden Online- Brokern unter Beweis stellen und seine Affinität zu den Märkten gleichzeitig ausbauen. Seine Einschätzungen zu den globalen Finanzmärkten basieren auf der Charttechnik und dem Sentiment – wichtige fundamentale Events hält er dennoch für bedeutend. Als Marktexperte ist Herr Emden ein geschätzter Ansprechpartner für das TV, Presse und Hörfunk.



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