US-Arbeitsmarktreport weder Fisch noch Fleisch – Also genau richtig

(Emden-Research.com – 15:00 Uhr) – Mit diesem US-Arbeitsmarktreport lässt sich leben. So teilte das amerikanische Arbeitsministerium mit, dass im September mit 134 Tsd. neuen Jobs außerhalb der Landwirtschaft wesentlich weniger Arbeitsstellen geschaffen wurden, als erwartet. Der Konsens lag derweil bei 185 Tsd. neuen Jobs. Im August waren dagegen noch 201 Tsd. neue Stellen (ex Agrar) entstanden.

Ein signifikanter Rückgang also im vergangenen Kalendermonat. Auf der anderen Seite aber fällt die US-Arbeitslosenquote von 3,9 auf 3,7 Prozent und damit auf das niedrigste Niveau seit knapp 50 Jahren. Im Vorfeld lag die Schätzung hier bei einer ALQ von 3,8 Prozent.

Damit ist der Arbeitsmarktreport – zumindest in Bezug auf besagte zwei Komponenten – sowohl stärker, als auch schwächer als erwartet ausgefallen. Oder mit anderen Worten: weder Fisch, noch Fleisch. Und besser hätte es eigentlich nicht kommen können. Denn ein rundum starker US-Arbeitsmarkt und dieser wiederum wesentlich besser als prognostiziert, hätte womöglich die Zinserhöhungsphantasien (Fed) nochmals forciert. Genau diese Sorge fungierte zuletzt als massiver Belastungsfaktor an den Aktienmärkten.

Analyse geschrieben von Gregor Kuhn, Marktanalyst von Emden Research

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Gregor Kuhn ist Co-Founder des Börsen- und Research-Portals Emden Research. Zuletzt leitete er die Ressorts Public Relations, Research und Education der in München ansässigen Bernstein Bank. Seit über 12 Jahren im Finanzsektor und Wertpapiergeschäft tätig, dabei u.a. als Niederlassungsleiter (CMC) und Senior Manager (IG Markets) internationaler börsennotierter Handelshäuser, zeichnet sich der studierte Diplombetriebswirt (Marketing, Communications, HR) und zertifizierte Eurex-Händler (Deutsche Boerse Group) durch seine Expertise in den Bereichen Marktanalyse, Brokerage und Trading börsennotierter Finanzinstrumente aus.



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