Iota fällt unter 1-Dollar-Marke

(Emden-Research.com – 18:00 Uhr) – Der Iota-Kurs verliert am Freitag stellenweise nach Bekanntwerden strengerer Vorschriften für japanische Cyber-Börsen um bis zu 9 Prozent seines Wertes und damit vorerst den Kampf um die 1-Dollar-Marke. Ethereum, Ripple und Bitcoin müssen ebenfalls kräftige Verluste einstecken.

Die Börse Bitflyer selbst will vorerst keine Neukunden mehr aufnehmen,  heißt es in einer Stellungnahme. Insgesamt hat die zuständige Aufsichtsbehörde FSA sechs Börsen auf japanischem Boden im Visier.

Hackerangriffe sorgten schon in der vergangenen Woche für Unruhe

Hackerangriffe auf Cyber-Börsen sorgen immer wieder für Panikreaktionen an den Märkten. Trotz eines erfolgreichen Angriffs blieb der große Ausverkauf in dieser Woche aber aus. Dennoch sorgen Negativschlagzeilen wie diese für eine gewisse Unruhe am Markt. Coinrail und Bithump werden innerhalb von nur zwei Wochen jeweils Opfer eines Cyber-Angriffs. Die Diebe erbeuteten etwa jeweils 30 Millionen Dollar. Bithump selbst will Kunden den entstandenen Schaden ersetzen.

Der Kurs der bedeutendsten Cyber-Devise Bitcoin befindet sich der Plattform Bitstamp zufolge derzeit bei 6.144 Dollar und somit rund 8,5 Prozent im Minus.

Iota (Miota) verliert im Kampf um die psychologische 1-Dollar-Marke weiterhin an Wert und muss sich bis dato vorerst geschlagen geben. im Hinblick auf die 0,95 Dollar-Marke könnte vorerst ein Halt gelingen. Unter den Top-Ten Kryptowährungen muss Iota besonders große Verluste einstecken. Dem Branchendienst CoinMarketCap zufolge befindet sich Iota nun auf Platz 10.

Iota Tagesbasis: IOT/USD

Analyse geschrieben von Timo Emden, Marktanalyst von Emden-Research.com

Timo Emden ist studierter Betriebswirt, B.A., Marktanalyst und zertifizierter Blockchain-Experte der Frankfurt School of Finance & Management. Seit über 12 Jahren widmet er sich den globalen Finanzmärkten, mit dem Schwerpunkt auf Crypto Assets. In der Vergangenheit war er unter anderem als Marktanalyst für renommierte Broker mit Sitz in Berlin und Düsseldorf, sowie als Deutschland-Chef eines namhaften Research-Portals tätig. Seine Einschätzungen basieren auf der Charttechnik und dem Sentiment – wichtige fundamentale Events hält er dennoch für bedeutend. Als Marktexperte ist Herr Emden ein geschätzter Ansprechpartner für TV, Presse und Hörfunk.



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